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Geschichte
Kulturdenkmal von nationaler BedeutungBelfort ist eine der historisch wichtigsten Burgruinen Graubündens. Legenden und historische Berichte ranken sich um ihre Baugeschichte, ihre Bewohner, ihre Zerstörung im Jahre 1499.
Sie liegt am Handelsweg von Chur über die Lenzerheide ins Landwassertal nach Davos und am Albulapass ins Engadin.
Die ältesten Teile der Burg datieren in die Zeit um 1200. Die Burganlage war Stammsitz der Freiherren von Vaz. 1222 wird die Burg Belfort als Eigenbesitz der Freiherren von Vaz erwähnt. Dieses, eines der mächtigsten rätischen Geschlechter, verliess ihren Stammsitz Nivagl bei Obervaz im 13. Jahrhundert und residerte auf der neu erbauten Burg Belfort, ohne den Namen zu ändern. Die gewalttätige und rücksichtslose Machtpolititk der Vazer brachte sie wiederholt in Konflikte mit anderen Feudalherren und die Burg in den Brennpunkt mehrerer kriegerischer Auseinandersetzungen.
Nach dem Aussterben der Vazer (1337) gelangte die Burg über Kunigunde von Vaz an die Toggenburger bis zu deren Untergang 1436. Danach übernahm erst Wilhelm von Montfort und Heinrich von Sax-Misox die Burg, später der Herzog Sigmund von Österreich und schliesslich 1471 die von Matsch.
1499 wurde die Burg von den Bündnern zerstört und ist seither eine Ruine. Sie ist Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung und steht unter dem Schutz der Eidgenossenschaft. Heute ist die Burganlage im Besitz der Gemeinde Brienz/Brinzauls.
Die Burgruine ist in den letzten Jahren mit grossem Aufwand saniert und besser zugänglich gemacht worden.
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